Blogparade: Als Familie durch eine Krise kommen

Vom 1. Februar 2018 – 15. März 2018

Keiner geht durchs Leben, ohne mindestens einmal in eine schwere Krise zu geraten. Krisen gehören zum Leben dazu. Sie sind ungebetene Gäste und legen den Finger in unsere Wunden. Das tut weh.
Doch gleichzeitig bieten Krisen ein unglaubliches Potential zur Weiterentwicklung. Viele lebensverändernde Entscheidungen treffen Menschen in ihren bittersten Stunden. So können Krisen, wenn wir sie richtig für uns nutzen und die Problematik erkennen, die hinter der Krise liegt, ein Motor für unsere Entwicklung sein.

Ob wir Kinder haben oder keine – Krisen kommen trotzdem!

Krisen haben wir auch, wenn wir Kinder haben. Manchmal werden Krisen durch unser Mutter- oder Vatersein ausgelöst, weil das Familienleben etwas Verdrängtes in uns triggert. Oder weil wir nicht gelernt haben, für uns selbst zu sorgen und ein Erschöpfungssyndrom entwickeln.
Auch die Partnerschaft kann in eine tiefe Krise geraten, vor allem, wenn die Kinder klein sind und die Zeit für die Partnerschaft rar ist.

Auf der Seite In-den-Brunnen habe ich einen Gastbeitrag über eine schwere Zeit in unserer Partnerschaft nach der Geburt unserer ersten Kinder, und was mir damals geholfen hat, sie aufzulösen, geschrieben. Gerade durch diesen Beitrag ist mir erneut bewußt geworden, wie wichtig Krisen für unsere Weiterentwicklung sein können.

Manchmal geschehen Dinge, die uns in eine Krise werfen, die nicht durch das Familienleben ausgelöst werden, aber die natürlich das Familienleben berühren, wie ein Unfall, eine schwere Krankheit, ein Todesfall oder Probleme am Arbeitsplatz.

 

Gründe für eine Krise gibt es viele und alle Gründe sind wichtig. Denn was wichtig ist, entscheidet nur der Mensch, der in einer Krise steckt.

Mit Kindern erleben wir eine Krise anders, denn es gibt weiterhin Menschen, für die wir die Verantwortung haben. Gerade dann ist es notwendig, gute Strategien zu finden, um mit einer Krise umzugehen. Es hilft uns auch sehr zu hören, wie es anderen Menschen erging, die in einer ähnlichen Situation steckten. Wir verlieren dadurch das Gefühl, mit dem Problem allein zu sein und entdecken Handlungsstrategien, die vielleicht auch für uns passen könnten.

Dafür ist diese Blogparade da!

Ab dem 1. Februar erscheinen regelmäßig Artikel zu dem Thema. Verschiedene Autorinnen beschreiben ihren Weg durch die Krise und erzählen, was ihnen dabei geholfen hat.

Die Artikel:

Die Schatten der Vergangenheit
von Monique Beckers

Als ich 2009 feststellte, dass ich schwanger bin, war das zunächst ein Schock – für etwa 2 Minuten, denn ich wusste, ich würde das Kind alleine groß ziehen.
Dann freute ich mich sehr über das kleine Wunder in meinem Bauch.
Erst Stunden später fing ich an durchzukalkulieren, ob und wie ich für uns Beide sorgen könne. Mir war jedoch von Anfang an bewusst, dass ich es schaffen würde, denn eine Alternative zu diesem neuen Leben und für dieses neue Leben gab es nicht. Weiterlesen

 

Wie wir als Familie in die Krise gerieten – und es wieder ins fröhliche Familienglück geschafft haben
von Nicole Àthas Henn

Mütter im Burn-Out.
Leider merkt  man es selbst  ja  erst, wenn man schon längst mittendrin ist.
Erst wenn die Erschöpfung wirklich groß ist und die ersten größeren Probleme nicht mehr weg zu lächeln sind, merken Mamis oft erst, wo sie  wirklich stehen: Am Rande zum Burn-Out im günstigsten Fall – oder schon mitten drin – im ungünstigsten Fall…
Und da stand ich Ende 2015: Mama- Burn-Out – mit allem drum & dran… Weiterlesen

 

“Ich finde meinen Partner nicht mehr attraktiv!” Was steckt dahinter? 5 Strategien, wie wir unsere Beziehung wieder in Schwung gebracht haben!
von Raquel und Daniel

Ich stand kurz davor, meinen Job zu verlassen.
Wir wollten aus Deutschland wegziehen und nach Spanien auswandern. Außerdem waren wir dabei ein Online-Business aufzubauen. Ich begann eine Rohkost-Diät, um meine Energie für Familie und Business zu multiplizieren.
In dieser Situation nahm ich stark ab und wog am Ende weniger als 55 kg bei 187 cm Körpergröße.
Während dieser ganzen Veränderungen entstand in unserer Paarbeziehung eine wochenlange Sex-Pause. Außerdem konfrontierte mich Raquel wieder einmal mit Ehrlichkeit: “Ich finde dich so nicht mehr attraktiv!” Weiterlesen

Hilfe, wir fühlen!
von Katharina Sporleder

Sehr viele Familien um uns herum sind – genau wie wir auch – mit Feuereifer und Volldampf in den letzten Monaten auf ihre eigene individuelle Reise aufgebrochen.
Nachdem wir es ein paar Jahre immer wieder probiert haben war klar, dass wir mit dem „normalen“ Weg nicht klarkommen – Schule, Job, Ernährung, Gesundheit, Beziehung, Spiritualität und alternative Gedanken – so viele Familien haben wir getroffen und alle haben ihren eigenen Schmerzpunkt gehabt und sind aufgebrochen auf die Reise zu sich selbst. Es berührt mich tief im Herzen jedes Mal und ich finde es großartig, dass es so viele sind. Weiterlesen

 

Jesus im Eisenofen
von Mathias Rudolf

Viele Krisen sind eigentlich Katastrophen.
Dabei geht es so leicht über die Lippen: Wir haben gerade eine Krise. Was man eigentlich oft sagen möchte, ist: Es geht uns nicht gut. Und es wird immer schlimmer. Schlimmer und schlimmer. Nur ist dies keine Krise.
Wir, meine Frau, unsere beiden Töchter und ich, haben unser Leben in Deutschland aufgegeben. Es bestand damals aus 11 Stunden täglicher Abwesenheit von mir, arbeitsbedingt. Unsere Tochter ging in die Schule und hatte nur wenig Freude daran. Weiterlesen

 

Warum die vermeintliche Unterstützung sich als massiver Druck herausstellte und wie wir uns davon befreit haben
von Julia Otterbein

Ich berichte euch heute von einer Phase in unserem Familienleben, die uns als Eltern enorm viel Kraft gekostet hat. Um es vorweg zu nehmen, es hat alles eine gute Wendung genommen und rückblickend war es eine ganz entscheidende Phase auf unserem Weg zu einer veränderten Lebenseinstellung. Und dafür bin ich enorm dankbar!
Als wir mit unserer Tochter zur U7 (im Alter von 2 Jahren) bei unserem Kinderarzt waren, hatten wir zum ersten Mal einen schriftlichen Beweis, dass unser Kind in der sprachlichen Entwicklung nicht altersgemäß entwickelt war. Zunächst waren wir und der Kinderarzt ganz entspannt und wir vereinbarten einfach ein paar Monate später einen weiteren Termin, um dann noch einmal die sprachliche Entwicklung zu betrachten. Es gäbe ja Spätzünder und im Moment gäbe es noch keinen Grund, sich irgendwelche Gedanken zu machen. Weiterlesen

Kaputtes wird repariert
von Ann-Kathrin Prelle

Irgendwo habe ich mal ein altes Ehepaar auf einem Bild gesehen und darunter stand so etwas wie “Früher haben wir Kaputtes repariert, heute schmeißen wir es weg!” – Eventuell ein Grund für die hohe Trennungsrate?
Als ich 2016 beschlossen habe, mich von meinem Mann zu trennen, war mir das ziemlich egal – mir war klar: Da gibt es nichts zwischen uns, was mich hindert, diesen Schritt zu gehen – außer unsere Kinder!
Diese waren es auch, die uns dann wieder zur Besinnung brachten.
Über Monate haben wir nicht geredet! Wir lebten nebeneinander her! Wir waren fies, mega krass gemein zueinander! Weiterlesen

 

Die Krise im inneren Kind
von Kristina Frank

„Ich krieg die Krise“
Diese Worte kenne ich zu gut.
Es war einer der Lieblingssätze meiner Mutter, wenn wieder etwas nicht so lief, wie sie sich das vorstellte. Und genau da stellte sich war für mich immer die Frage: Was ist denn eigentlich eine Krise?
Google sagt: Es ist der Höhepunkt oder Wendepunkt einer gefährlichen Lage, entscheidender Abschnitt einer schwierigen Situation. Und laut Wikipedia entsteht, es wenn sich eine Person oder eine Gruppe Hindernissen auf dem Weg zur Erreichung wichtiger Lebensziele oder bei der Alltagsbewältigung gegenübersieht und diese nicht mit den gewohnten Problemlösungsmethoden bewältigen kann.
Ja, aber wer oder was hat denn eigentlich die Krise? Weiterlesen

Vom 1. Babyjahr, Durststrecken und Beziehungspflege
von Beatrice Confuss

Im Geburtstvorbeitungskurs hörte man, dass sich die meisten Paare, wenn sie sich denn trennen, dies im ersten Jahr mit Baby tun. Manch einer meinte zu wissen, dies geschehe im ersten Jahr mit 2 Kindern.
Ich lernte zwei Frauen kennen, die sich wirklich im ersten Jahr mit dem ersten Baby von ihren Partnern trennten.
Das waren aber Ausnahmen.
Von den älteren Generationen hörte ich nicht viel. Außer mal so schwammige Aussagen wie: „Vergiss den Mann nicht.“ Aha. Was soll das heißen? Und ich frage mich: Was ist mit den Frauen? Weiterlesen

 

Wie ich im größten Schmerz der Trauer in meine wahre Größe fand!
von Gabriele Schillinger-Gabriel

Am 06. Februar 2011 stand für mich die Welt still, von eine Sekunde zur anderen veränderte sich mein Leben, mein Mann und Vater meiner jüngsten Töchter begann Bahnsuizid.
Ich erlitt einen großen Schock und stürzte in ein tiefes Loch. Meine 2 jüngsten Mädchen damals (8 und 11 Jahre) standen ohne Papa – und einer traumatisierten Mama da; und waren selbst auch traumatisiert. Weiterlesen

 

Der Tod meines Vater und die Reise ins Innerste meiner Kindheit
von Dagmar Gericke

Es war ein herrlicher warmer Maientag. Ich verbrachte den Nachmittag mit meinen Kindern im Park und freute mich daran, dass die Sonne endlich den Regen vertrieb. Wir kamen gerade zu Hause an, als das Telefon klingelte. Meine Mutter.
„Papa ist gerade gestorben“, sagte sie leise.  „Ich bin gleich bei dir“, antwortete ich. Weiterlesen

 

Die Familie, ein stabiles System – eigentlich
von Sophie Brückner

Familien gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Es gibt Familien mit einer großen Anzahl Kinder, welche mit Einzelkindern, Patchworkfamilien, Familien in denen es verschiedene Religionen, Nationalitäten, zwei Väter oder zwei Mütter gibt, Alleinerziehende, die mit ihrem Kind eine Familie bilden oder, oder, oder…

Und doch kann jede Familie ein für sich funktionierendes System darstellen in dem Kinder glücklich und geborgen aufwachsen. Doch was passiert, wenn eine Krise dieses System erschüttert? Weiterlesen

 

Keine Angst vor Gefühlen
von Hanna Brodersen und Volkmar Richter

Konflikte, Veränderungen und Verluste, die Trauer, Schmerz und Ängste auslösen, gehören zum Leben und sind damit auch ein natürlicher Bestandteil familiärer Lebendigkeit.
Mittlerweile weisen viele Elternratgeber auf die Bedeutsamkeit einer empathischen Begleitung für das kindliche Wohlergehen hin – ohne darauf aufmerksam zu machen, dass diese nur gelingt, wenn Eltern sich auch ihren eigenen Gefühlen einfühlsam zuwenden können.
Aus diesem Grund möchten wir in diesem Artikel einige Inspirationen anbieten, die Sie dabei unterstützen, sich ihren eigenen Gefühlen achtsam zu zuwenden und die ihrer Kinder mitfühlend zu begleiten. Weiterlesen

Eltern-Trennung, Trennungskind – von Alternativen & Chancen
von Janina Pohle

Ich wette mit dir! Du bist selbst Scheidungskind? Oder steckst mit deinem Partner in der Krise? Oder in deinem Umfeld hat sich erst neulich wieder ein Elternpaar getrennt?
Trennung ist heute allgegenwärtig. Leider. Denn Leidtragende sind die Kinder. Ich lade dich ein, dich mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen, denn oft lässt sich Trennung vermeiden – oder wenigstens so gestalten, dass das Leid des Kindes begrenzt und in Liebe aufgefangen wird. Weiterlesen

 

Herzensangelegenheit – Wenn eine Diagnose alles verändert!
von Caroline Seitz

Wenn gerade alles in Ordnung zu sein scheint, kann dir das Leben zeigen, dass du manche Dinge einfach nicht in der Hand hast. Dann wird alles, was bisher von Bedeutung war, in Frage gestellt und dir wird klar, was eigentlich wesentlich im Leben ist.
Kurze Vorgeschichte: Als unsere zweite Tochter 6 Wochen alt war, musste ich mit ihr für 4 Tage ins Kinderkrankenhaus. Sie hatte eine obstruktive Bronchitis und unser Kinderarzt wollte auf Nummer sicher gehen, damit es keine bösen Überraschungen gab, zumal sie nachts ziemlich röchelte und pfiff. Weiterlesen

 


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