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Kind anschreien

Was anschreien, schimpfen und meckern mit deinem Kind macht!

Ein Kind zu schlagen ist nicht okay, das wird immer mehr gesellschaftlicher Konsens und das ist gut so.
 
Das ist ein großer Erfolg!
 
Gleichzeitig gibt es eine Form von Gewalt, die noch immer alltäglich und akzeptiert ist.
 
Am Kind herumnörgeln!
 
Meckern.
 
Schimpfen.
 
Schreien.
 
Sein Kind anzuschreien oder auch ständiges Meckern, das kann die selben Folgen für die Entwicklung haben wie körperliche Gewalt, fanden US-Psychologen der University of Pittsburgh heraus. Sie neigen häufiger zu Depressionen neigen als andere Kinder. Außerdem lügen und stehlen sie häufiger und verhalten sich aggressiver.
 
„Die Annahme, dass harsche Disziplin ohne Konsequenzen bleibt, solange es nur eine starke Eltern-Kind-Beziehung gibt, ist irreführend. Auch wenn Eltern nur ab und zu zu harter, verbaler Disziplin greifen, können sie Schaden anrichten. Selbst wenn sie Ihr Kind normalerweise unterstützen, ist es immer noch schlecht, wenn sie die Fassung verlieren”, so Ming-Te Wang, der die Studie leitete.
 
Schimpfen führt dazu, dass das Kind sich falsch fühlt. Sein Selbstwertgefühl kann sich nicht so ausprägen und es kann unsicherer oder aggressiver werden. Gleichzeitig lernt es durch verbale Gewalt, dass dies eine Form ist, mit heftigen Gefühlen klarzukommen und mit Konflikten umzugehen.
 
Das ist sicher nicht das, was wir wollen, dass es lernt.
 
Das, was mit das Schwerwiegendste ist, das unsere Worte, unsere Handlungen, und unsere Stimme werden zur inneren Stimme unserer Kinder.
 
Das ist das, was sie mit in ihr Leben nehmen. Es prägt sie nachhaltig.
 
Das ist ziemlich heftig, wenn wir uns das wirklich, wirklich bewusst machen. Denn wir alle wollen doch Kinder, die glücklich sind und ihren Weg im Leben finden.
 
Und doch ist es so wichtig, sich das wirklich bewusst zu machen, denn nur so können wir es ändern. Nicht indem wir die Auswirkungen verdrängen, sondern in dem wir uns unserer Verantwortung bewusst werden.
 
Das Blöde ist, die allermeisten von uns haben das Schimpfen, Meckern und Schreien als Erbe ihrer Eltern mitbekommen. Und die wahrscheinlich auch von ihren Eltern.
 
Es gibt in Deutschland eine Tradition damit.
 
“Es kommt  so plötzlich über mich und die Stopptaste ist sehr schwierig zu finden.
Dass ich überhaupt schreie, finde ich echt schlimm und überflüssig.
Es belastet mich, weil ich gar nicht so sein will. Nachher fühle ich mich immer schlecht, Entschuldige mich und gelobe mir Besserung. Das gelingt mir aber zu langsam.”, sagte mir eine Mutter von 2 Kindern, die das ändern wollte.
 
Und ich verstehe so gut, wie sie sich fühlt. Es hätten vor einigen Jahren meine Worte sein können.

ich erinnere mich noch, wie ich in herausfordernden Situationen mit meinen Kindern so unter Stress war, dass ich wie fremdgesteuert anfing, meine Kinder anzumeckern oder gar anzuschreien. Ich fühlte mich dann schuldig, denn ich wollte doch eine geduldige, gelassene Mama sein.

Heute weiß ich, dass es anders geht. Dass wir Wege finden können, mit den heftigen Gefühlen, die uns zu überrollen scheinen, umzugehen und aus dem Autopilot auszusteigen.
 
Wir können das durchbrechen! Ich kann das sagen, weil ich selbst dieses beschissene Erbe hatte und es komplett wieder losgeworden bin. 
 
Und ich konnte schon viele Eltern dabei begleiten.
 
Es geht. Ja, du kannst mecker- und schreifrei werden.
 
Commitment!
 
Was es dafür braucht, ist absolutes Committment. 
 
Mache das zu deiner Priorität Nummer 1. Denke daran, wie sehr Schimpfen und Schreien deinen Alltag und den deiner Kinder beeinflusst.
 
Strategien!
 
Dann braucht es die richtigen Strategien, die dir helfen, Stück für Stück aus dem Autopilot auszusteigen. 
(Hier kannst du dir einen Notfallplan herunterladen, in dem du einige Strategien findest.)
 
Vorsorge!

Wenn du durch Notfallstrategien etwas mehr Ruhe in deinen Alltag gebracht hast, kannst dich den tieferen Ursachen für dein Schreien und Meckern zuwenden. Du kannst deine Trigger erkennen und deine blockierenden Glaubenssätze auflösen.
So wirst du immer seltener in die Lage kommen, in der du Notfallstrategien brauchst.
 
Stell dir einfach mal vor, wie dein Alltag ohne Schimpfen und Schreien aussehen würde.
 
Du kannst es schaffen und schenkst nicht nur dir und deinem Kind mehr Lebensfreude, sondern auch all denen, die nach euch kommen.
 
Du gibst den Stab der lieblosen Kommunikation dann nicht mehr weiter.
 
Wandelst Gewalt in Liebe.

Wie würde sich dein Leben dann anfühlen?
 
Ich möchte dich ermutigen, diesen Weg zu gehen und nicht aufzugeben.
 
 

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Dagmar

Dagmar Gericke von der Feeling Family®: Ich bin Mutter von vier Kindern im Alter zwischen 9 und 30 Jahren. Außerdem bin ich Kommunikationstrainerin, Theaterpädagogin und Elternbloggerin. Ich bin davon überzeugt, dass wir, indem wir uns selbst und unsere Familien heilen, auch unsere tief zerstrittene Welt heilen. Der Wandel beginnt immer bei uns selbst. Willst du mehr über mich wissen? Dann schaue hier: https://feelingfamily.com/about/