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Die 10 blockierendsten Glaubenssätze von Müttern und wie du sie auflösen kannst.

Die Macht der Glaubenssätze: Wie Mütter ihre inneren Ketten sprengen können

Hast du dich schon mal dabei erwischt, wie du schlecht über dich selbst denkst?
 
Zum Beispiel nach einem Konflikt mit deinem Kind, als du harsche Worte benutzt und es anschließend bereut hast.
 
Hattest du dann Gedanken wie: “Ich bin so gemein gewesen. Aber ich kriege es nicht besser hin!”
 
Dann haben in dir Muster gewirkt, die stärker sind als dein bewusstes Ich: Die Glaubenssätze!
 
Glaubenssätze sind mächtige, unsichtbare Fäden, die unser Denken und Handeln im Alltag lenken. Sie sind tief in uns verankert und formen, oft unbemerkt, unsere Wahrnehmung der Realität, unsere Entscheidungen und unser Verhalten.
 
In diesem Artikel erfährst du:
  • Wie Glaubenssätze entstehen und warum sie so tief wirken
  • Welches die häufigsten blockierenden Glaubenssätze von Müttern sind
  • Wie du dein negativen Glaubenssätze auflöst
  • Und durch welche kraftvollen Strategien du ihnen etwas entgegensetzen kannst, so dass sie ihre Macht über dich verlieren.

Lass uns loslegen!

Die Entstehung von Glaubenssätzen

Glaubenssätze entstehen meist in unserer Kindheit. Sie werden durch die Interaktion mit unserer Familie, durch Erziehung, gesellschaftliche Normen und persönliche Erfahrungen geformt.
 
Ein einfaches Beispiel: Als Kind wirst du vielleicht gelobt, wenn du deine Aufgaben ohne Fehler erledigst.
 
Dies kann zu dem Glaubenssatz führen: “Ich muss immer perfekt sein, um Anerkennung zu bekommen.” Solche Glaubenssätze begleiten uns oft unbewusst bis ins Erwachsenenalter.
 
Nicht alle Glaubenssätze sind jedoch negativ.
 
Es gibt auch stärkende Glaubenssätze, die uns ermutigen und voranbringen.
 
Ein Kind, das häufig hört, es sei stark und fähig, entwickelt vielleicht den Glaubenssatz: “Ich kann Herausforderungen bewältigen.” Diese positiven Glaubenssätze sind kraftvolle Motivatoren.
 

Lass mich dir nun eine beispielhafte Geschichte erzählen, die die Macht der Glaubenssätze veranschaulicht:

 

Die Geschichte vom Elefanten

 
Ein Mann beobachtete in einem Zirkus einen großen Elefanten, der nur mit einem dünnen Seil an einem kleinen Pflock festgebunden war.
 
Dieser mächtige Elefant hätte die Kraft gehabt, sich problemlos zu befreien.
 
Doch er tat es nicht.
 
Warum?, fragte sich der Mann.
 
Vom Pfleger des Elefanten erfuhr er, wie kleinen Elefanten gelehrt wird, nicht zu flüchten.
 
Als Elefantenbaby wurde er an denselben Pflock gebunden.
 
Damals reichte seine Kraft nicht aus, um sich zu befreien.
 
Er lernte: “Ich kann mich nicht befreien.”
 
Dieser Glaube blieb, auch als er längst die Kraft dazu hatte.
 
Diese Geschichte ist eine kraftvolle Metapher für die Glaubenssätze in unserem eigenen Leben. Wie der Elefant lernen auch wir in unserer Kindheit, was wir können und was nicht. Diese Lektionen formen unsere Glaubenssätze, die uns unbewusst steuern.
 
Wie genau machen die Glaubenssätze das?
 

Die Macht der Glaubenssätze

 
Die Macht der Glaubenssätze liegt in ihrer Unsichtbarkeit und ihrer tiefen Verwurzelung in unserem Unterbewusstsein.
 
Sie können uns in unsichtbare Ketten legen, die uns daran hindern, unser volles Potenzial zu entfalten.
 
Ein Beispiel: Eine Mutter könnte den Glaubenssatz haben: “Eine gute Mutter stellt immer die Bedürfnisse ihrer Kinder über ihre eigenen.”
 
Dies könnte sie davon abhalten, notwendige Pausen für sich selbst einzulegen, was langfristig zu Erschöpfung führen kann.
 
Was aber kannst du tun, um deine Glaubenssätze aufzubrechen?
 
Dazu kommen wir jetzt!
 

 

Das Aufbrechen blockierender Glaubenssätze

 
Das Aufbrechen dieser blockierenden Glaubenssätze ist entscheidend für unser persönliches Wachstum und Wohlbefinden.
 
1. Der erste Schritt ist das Erkennen und Bewusstmachen dieser Glaubenssätze.
 
Frage dich: Welche Glaubenssätze beeinflussen mein Leben? Sind sie wirklich wahr?
 
Dieser erste Schritt des Erkennens ist enorm wichtig und nicht leicht.
 
Ein Tipp dafür ist: Lege dir ein Notizbuch zu, in dem du immer dann, wenn dir ein Gedanke bewusst wird, in dem du dich selbst beschränkst oder bewertest, diesen in das Büchlein schreibst. So wird dir deine eigenen Gedankenwelt immer bewusster.
 
2. Als nächstes hinterfrage, wie diese Glaubenssätze dein Leben beeinflussen.
 
Ein Beispiel: Eine Mutter, die glaubt, sie müsse immer perfekt sein, setzt sich selbst unter enormen Druck. Dies kann zu Stress und Unzufriedenheit führen.
 
Durch das Hinterfragen dieses Glaubenssatzes kann sie erkennen, dass es in Ordnung ist, nicht perfekt zu sein und dass Fehler Teil des menschlichen Daseins sind. Wie das genau geht, beschreibe ich in der Anleitung am Ende des Artikels.
 
 
3. Was es noch weiter braucht, sind sogenannte Umkehrungen. Das sind Sätze, die genau das Gegenteil vom blockierenden Glaubenssatz aussagen. Sie helfen dir, eine gesündere Überzeugung als den blockierenden Glaubenssatz zu bekommen. Wie das genau geht, steht weiter unten im Leitfaden.
 
Welches sind die häufigsten Glaubenssätze?
 
Aber jetzt stelle ich dir die häufigsten Glaubenssätze von Müttern vor, die mir in meinen Beratungen begegnet sind und von denen ich selbst welche hatte.
 
 

Die 10 häufigsten blockierenden Glaubenssätze von Müttern und mögliche Wege zur Überwindung

  1. Ich bin nicht liebenswert, so wie ich bin.
    Dieser Glaubenssatz wurzelt tief in Selbstzweifeln und Unsicherheit. In der Beratung kam Anna zu mir, eine liebevolle Mutter von zwei Kindern. Trotz ihrer liebevollen Natur fühlt sie sich oft unzulänglich und zweifelt an ihrer Liebenswürdigkeit, besonders wenn sie kritisiert wird. Dieser Glaubenssatz beeinflusst, wie sie auf Kritik reagiert – sie nimmt sie persönlich und sieht sie als Bestätigung ihrer Unzulänglichkeit. Der Schlüssel zur Überwindung dieses Glaubenssatzes liegt in der Entwicklung von Selbstliebe und Akzeptanz.
     
  2. Ich muss perfekt sein.
    Perfektionismus ist ein häufiger Glaubenssatz, der zu Überforderung und Burnout führen kann. Nehmen wir das Beispiel von Julia, einer berufstätigen Mutter, die sich ständig unter Druck setzt, sowohl im Beruf als auch zu Hause perfekt zu sein.
    Dieser Drang nach Perfektion lässt sie oft erschöpft und unzufrieden zurück. Der erste Schritt zur Überwindung dieses Glaubenssatzes ist die Erkenntnis, dass Perfektion unerreichbar und unnötig ist. Julia könnte anfangen, sich kleine Pausen zu gönnen und zu lernen, dass es in Ordnung ist, menschlich zu sein und Fehler zu machen.
     
  3. Ich darf mich nicht ausruhen.
    Dieser Glaubenssatz hält Mütter oft in einem Zustand ständiger Aktivität und verhindert, dass sie sich die notwendige Ruhe und Erholung gönnen. Sarah ist eine Mutter aus einem Coaching, die glaubte, dass sie immer aktiv und produktiv sein muss. Dies führte dazu, dass sie sich selbst übergeht und ihre eigenen Bedürfnisse ignoriert. Indem Sarah lernte, dass Ruhe und Erholung wesentliche Bestandteile der Selbstfürsorge sind, konnte sie beginnen, bewusst Pausen in ihren Alltag einzubauen und so ihr Wohlbefinden steigern.
     
  4. Ich muss es alleine schaffen.
    Der Glaubenssatz, alles alleine bewältigen zu müssen, kann isolierend wirken und Mütter daran hindern, Unterstützung zu suchen. Maria, eine alleinerziehende Mutter, fühlt sich oft überfordert, aber zögert, um Hilfe zu bitten. Indem sie erkennt, dass es ein Zeichen von Stärke und Weisheit ist, Unterstützung anzunehmen, kann sie beginnen, ihr Netzwerk an Freunden, Familie und professionellen Helfern zu aktivieren.
     
  5. An mich denkt eh keiner.
    Dieser Glaubenssatz entsteht oft in der Kindheit und kann dazu führen, dass Mütter sich vernachlässigt und übersehen fühlen. Petra, die in einer großen Familie aufgewachsen ist, in der sie wenig Aufmerksamkeit erhielt, kämpft oft mit dem Gefühl, übersehen zu werden. Indem sie lernt, ihren eigenen Wert zu erkennen und zu verstehen, dass sie es verdient, beachtet und geschätzt zu werden, kann sie beginnen, sich selbst mehr in den Vordergrund zu stellen.




  6. Nur wenn ich nett bin, werde ich geliebt.
    Dieser Glaubenssatz kann Mütter dazu bringen, ihre Meinungen und Bedürfnisse zu unterdrücken, um Anerkennung zu erhalten. Simone, eine Mutter, die glaubt, sie müsse immer freundlich und nachgiebig sein, um geliebt zu werden, findet es schwierig, ihre wahren Gefühle auszudrücken. Indem sie erkennt, dass wahre Liebe bedingungslos ist und sie nicht immer allen gefallen muss, kann sie beginnen, sich authentischer zu verhalten.
     
  7. Ich bin unwichtig.
    Dieser Glaubenssatz, oft aus Erfahrungen der Vernachlässigung entstanden, kann dazu führen, dass Mütter sich selbst als unwichtig erachten. Claudia, die sich oft in den Hintergrund stellt und ihre Bedürfnisse ignoriert, muss lernen, dass sie wichtig ist und ihre Bedürfnisse zählen. Indem sie anfängt, sich selbst Priorität zu geben, kann sie ihr Selbstwertgefühl stärken.
     
  8. Ich darf nicht nein sagen.
    Viele Mütter fühlen sich überfordert, weil sie glauben, sie könnten nicht ablehnen. Lisa, die immer ‘Ja’ sagt, egal ob es um Freiwilligenarbeit in der Schule oder um Überstunden im Büro geht, fühlt sich oft erschöpft. Der Schlüssel zur Überwindung dieses Glaubenssatzes liegt darin, zu lernen, Grenzen zu setzen und sich wohl zu fühlen, ‘Nein’ zu sagen.
     
  9. Ich darf meine wahren Gefühle nicht zeigen.
    Dieser Glaubenssatz kann entstehen, wenn Gefühle in der Kindheit nicht akzeptiert wurden. Nadine, die gelernt hat, ihre Gefühle zu verbergen, um Konflikte zu vermeiden, findet es schwer, sich selbst auszudrücken. Indem sie erkennt, dass es gesund und wichtig ist, ihre wahren Gefühle zuzulassen und zu zeigen, kann sie beginnen, sich authentischer und erfüllter zu fühlen.
     
  10. Ich muss schnell sein.
    Der Druck, immer schnell zu sein, führt oft zu ständigem Stress und Überlastung. Heike, eine Mutter, die sich ständig beeilt, um allen Anforderungen gerecht zu werden, leidet unter diesem Stress. Indem sie lernt, im Moment zu leben und sich Zeit für sich und ihre Familie zu nehmen, kann sie beginnen, ein ausgeglicheneres und weniger stressiges Leben zu führen.
Und jetzt kommen wir zur Auflösung deiner blockierenden Glaubenssätze!
 
 

Wie man blockierende Glaubenssätze auflöst: Ein ausführlicher Leitfaden

 
Glaubenssätze wirken oft wie unsichtbare Ketten, die uns daran hindern, unser volles Potenzial zu entfalten.
Ihre Auflösung ist ein Prozess, der Selbstreflexion, Bewusstsein und manchmal die Konfrontation mit unangenehmen Wahrheiten erfordert.
 
Hier ist ein detaillierter Leitfaden, wie du diesen Prozess beginnen und durchführen kannst.
 

Erkennung und Würdigung des Glaubenssatzes

Der erste Schritt zur Auflösung eines Glaubenssatzes ist, ihn zu erkennen und zu würdigen. Dies bedeutet, sich bewusst zu werden, dass ein bestimmter Glaubenssatz dein Denken und Handeln beeinflusst.
 
Zum Beispiel könnte der Glaubenssatz “Ich bin nicht gut genug” dazu führen, dass du ständig nach Bestätigung suchst und Schwierigkeiten hast, Kritik zu akzeptieren.
 
Erkenne, dass dieser Glaubenssatz ursprünglich eine Schutzfunktion hatte.
Vielleicht hat er dich in einer schwierigen Kindheit beschützt, indem er dich vorsichtiger und aufmerksamer für die Reaktionen anderer gemacht hat.
 
Frage dich also: “Wozu diente dieser Glaubenssatz? Hilft er mir noch heute?”
 

Byron Katies “The Work”

Ein wirksames Werkzeug zur Überprüfung und Auflösung von Glaubenssätzen ist die Methode von Byron Katie, bekannt als “The Work”.
 
Diese Methode besteht aus vier Fragen, die dir helfen, deine Glaubenssätze zu hinterfragen.
 
Die 4 Fragen von “The Work!”
  1. Ist es wahr?
    Überprüfe zunächst, ob der Glaubenssatz wirklich wahr ist. Betrachten wir den Glaubenssatz “Ich muss alles alleine machen”. Ist das wahr? Vielleicht erkennst du, dass es Zeiten gibt, in denen du Hilfe erhalten hast, oder dass es andere gibt, die bereit sind, dir zu helfen.
  2. Kannst du absolut sicher sein, dass es wahr ist?
    Hinterfrage deine Überzeugung kritisch. Im Fall des Glaubenssatzes “Ich muss alles alleine machen”, frage dich, ob es wirklich in jeder Situation gilt. Gibt es nicht vielleicht Ausnahmen, die zeigen, dass dieser Glaubenssatz nicht absolut wahr ist?
  3. Wie reagierst du, wenn du diesen Gedanken glaubst?
    Erkenne die Auswirkungen des Glaubenssatzes auf dein Leben. Wenn du glaubst, dass du alles alleine machen musst, fühlst du dich dann überfordert, gestresst oder isoliert? Wie beeinflusst dieser Glaube deine Beziehungen zu anderen?
  4. Wer wärst du ohne diesen Gedanken?
    Stell dir ein Leben ohne diesen einschränkenden Glaubenssatz vor. Ohne den Glauben, alles alleine machen zu müssen, könntest du dich offener für Unterstützung fühlen, weniger gestresst sein und erfüllendere Beziehungen führen.
 
Indem du diese Fragen durchgehst, beginnst du, dich von deinen Glaubenssätzen zu lösen und sie als das zu sehen, was sie sind: nur Gedanken, nicht die Realität.
 

Anwendung im Alltag

Die Anwendung dieser Technik im Alltag erfordert Übung und Geduld. Beginne, indem du einen Glaubenssatz wählst, der dich besonders belastet.
 
Schreibe deine Antworten auf die vier Fragen von Byron Katie auf. Dies hilft dir, deine Gedanken zu klären und deine Reflexionen zu vertiefen.
 
Es kann auch hilfreich sein, Tagebuch zu führen, um deine Fortschritte und Erkenntnisse festzuhalten.
 
Wenn du bemerkst, dass der Glaubenssatz in deinem täglichen Leben auftaucht, erinnere dich an deine Antworten auf die Fragen. Dies hilft dir, den Glaubenssatz in Echtzeit zu hinterfragen und seine Macht über dich zu verringern.
 

Die Umkehrung von negativen Glaubenssätzen:

 
Die Umkehrung von Glaubenssätzen ist eine kraftvolle Methode, um negative oder einschränkende Überzeugungen zu hinterfragen und zu transformieren.
 
Diese Technik wird oft in der kognitiven Verhaltenstherapie und ähnlichen therapeutischen Ansätzen verwendet, um Menschen dabei zu helfen, ihre Denkmuster zu verändern und dadurch ein positiveres und gesünderes Leben zu führen.
 
Hier erkläre ich, wie die Umkehrung von Glaubenssätzen funktioniert, mit einigen Beispielen:
 

Grundkonzept

Die Idee besteht darin, einen negativen oder blockierenden Glaubenssatz zu nehmen und ihn in eine positive oder ermächtigende Aussage umzukehren.
Diese Umkehrung soll nicht einfach das Gegenteil behaupten, sondern eine realistische, positive Perspektive bieten, die das Selbstbewusstsein stärkt und zu konstruktiveren Handlungen führt.
 

Schritte zur Umkehrung

  1. Identifizierung des negativen Glaubenssatzes: Zuerst muss der Glaubenssatz, der umgekehrt werden soll, klar identifiziert werden. Beispiel: “Ich bin nicht gut genug.”
  2. Formulierung der Umkehrung: Der nächste Schritt ist, diesen Glaubenssatz in eine positive Aussage umzuformulieren. Beispiel: “Ich habe einzigartige Stärken und Fähigkeiten.”
  3. Beweise finden: Suche nach Beweisen oder Beispielen aus deinem Leben, die den umgekehrten Glaubenssatz unterstützen. Beispiel: Erinnere dich an Erfolge, Komplimente von anderen, oder Situationen, in denen du Herausforderungen gemeistert hast.
  4. Integration in den Alltag: Beginne, diesen neuen, positiven Glaubenssatz in deinem täglichen Leben zu integrieren, indem du ihn dir regelmäßig ins Gedächtnis rufst und in Entscheidungen und Handlungen einbeziehst.
 

Beispiele für die Umkehrung von Glaubenssätzen

  1. Original
    : “Ich kann in dieser Situation nichts ändern.”
     
    Umkehrung: “Ich habe die Macht, meine Reaktion auf diese Situation zu wählen.”
  2. Original
    : “Niemand schätzt mich.”
     
    Umkehrung: “Ich schätze mich selbst und finde Anerkennung in meinem sozialen Netzwerk.”
  3. Original
    : “Ich muss perfekt sein, um akzeptiert zu werden.”
     
    Umkehrung: “Ich bin menschlich und meine Unvollkommenheiten machen mich authentisch und liebenswert.”
  4. Original
    : “Ich darf keine Schwächen zeigen.”
     
    Umkehrung: “Es ist ein Zeichen von Stärke und Mut, meine Schwächen anzuerkennen und daran zu arbeiten.”
  5. Original
    : “Es ist zu spät, um etwas Neues zu beginnen.”
     
    Umkehrung: “Jeder Moment ist eine Gelegenheit, etwas Neues zu beginnen und zu wachsen.”

 

Bedeutung der Umkehrung

Die Umkehrung von Glaubenssätzen hilft nicht nur dabei, negative Denkmuster zu durchbrechen, sondern fördert auch ein stärkeres Selbstbewusstsein und Resilienz. Indem man lernt, automatische negative Gedanken zu hinterfragen und durch positive zu ersetzen, kann man ein gesünderes Selbstbild und eine positivere Lebenseinstellung entwickeln.
 

Zusammenfassung

Die Umkehrung von Glaubenssätzen ist ein mächtiges Werkzeug zur Selbsthilfe und persönlichen Entwicklung. Indem man negative Glaubenssätze aktiv herausfordert und in positive umwandelt, kann man zu einem erfüllteren und selbstbestimmteren Leben finden. Es ist wichtig zu erkennen, dass dieser Prozess Übung und Geduld erfordert, aber die langfristigen Vorteile für das persönliche Wachstum sind enorm.
 
Ein mächtiges Werkzeug, um deinen blockierenden Glaubenssätzen immer weniger Glauben zu schenken, sind Living Turnarounds.
 
Aber was sind eigentlich Living Turnarounds?
 
 

Living Turnarounds. ein machtvolles Werkzeug für die neuformierung positiver Glaubenssätze

 

Das Konzept der “Living Turnarounds” nach Byron Katie ist eine erweiterte Anwendung ihrer Methode “The Work”. “The Work” ist ein Prozess aus vier Fragen, der darauf abzielt, belastende Glaubenssätze zu hinterfragen und zu verändern. Die “Living Turnarounds” sind praktische Schritte, um diese neuen Erkenntnisse in das tägliche Leben zu integrieren. Sie helfen dabei, die erarbeiteten positiven Umkehrungen der ursprünglichen, negativen Glaubenssätze nicht nur zu erkennen, sondern sie auch aktiv zu leben.

Konzept der Living Turnarounds

Das Konzept basiert darauf, die Umkehrung eines belastenden Glaubenssatzes nicht nur zu denken, sondern sie auch durch Handlungen im täglichen Leben umzusetzen. Diese Praxis ermöglicht es, die neuen, positiven Überzeugungen zu verinnerlichen und dadurch tiefgreifende Veränderungen im eigenen Verhalten und Erleben zu bewirken.

Schritte der Living Turnarounds

  1. Identifizierung des negativen Glaubenssatzes: Ähnlich wie bei “The Work” beginnt der Prozess mit der Identifizierung eines einschränkenden Glaubenssatzes.

  2. Erarbeitung der Umkehrung: Durch die Fragen von “The Work” findet man eine oder mehrere positive Umkehrungen des Glaubenssatzes.

  3. Integration in den Alltag: Die entscheidende Phase der Living Turnarounds ist die Integration der positiven Umkehrungen in den Alltag durch konkrete Handlungen und Verhaltensweisen.

Beispiele und Wirkung

  1. Glaubenssatz: “Ich bin nicht gut in sozialen Situationen.” Umkehrung: “Ich kann positive soziale Interaktionen schaffen.” Living Turnaround: Die Person beginnt aktiv, Gespräche zu initiieren, nimmt an sozialen Veranstaltungen teil und übt sich in aktiver Zuhörerschaft und Empathie.

  2. Glaubenssatz: “Ich muss alles perfekt machen.” Umkehrung: “Es ist in Ordnung, Fehler zu machen.” Living Turnaround: Die Person erlaubt sich bewusst, kleine Fehler zu machen, spricht über ihre Fehler, lernt aus ihnen und feiert ihre Unvollkommenheiten.

  3. Glaubenssatz: “Ich bin nicht liebenswert.” Umkehrung: “Ich bin liebenswert.” Living Turnaround: Die Person beginnt, sich selbst Komplimente zu machen, sich selbst kleine Freuden zu bereiten und sich um ihre Bedürfnisse zu kümmern. Sie sucht auch aktiv positive Rückmeldungen von anderen.

Wirkung der Living Turnarounds

Die Wirkung der Living Turnarounds liegt in der aktiven Umsetzung der positiven Glaubenssätze im täglichen Leben. Dies kann zu folgenden Veränderungen führen:

  • Erhöhtes Selbstbewusstsein: Indem man aktiv positive Glaubenssätze lebt, stärkt man sein Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.
  • Veränderung der Wahrnehmung: Die ständige Praxis hilft, die Wahrnehmung von sich selbst und der Welt zu verändern.
  • Nachhaltige Verhaltensänderungen: Durch die kontinuierliche Umsetzung der positiven Glaubenssätze in konkrete Handlungen verändern sich Verhaltensmuster langfristig.
  • Verbesserte Beziehungen: Positive Veränderungen in der Selbstwahrnehmung und im Verhalten wirken sich oft günstig auf Beziehungen aus.

Zusammenfassung

Die Living Turnarounds nach Byron Katie bieten eine praktische Methode, um die Erkenntnisse aus “The Work” in das tägliche Leben zu integrieren. Durch die aktive Umsetzung positiver Glaubenssätze in konkrete Handlungen ermöglichen sie eine tiefgreifende Transformation der eigenen Denkmuster und Verhaltensweisen.

Zusätzliche Strategien

Neben “The Work” gibt es auch andere Strategien, die helfen können, Glaubenssätze aufzulösen:
 
  • Positive Affirmationen: Ersetze negative Glaubenssätze durch positive Affirmationen. Wenn dein Glaubenssatz ist “Ich bin nicht gut genug”, ersetze ihn durch “Ich bin wertvoll und kompetent”.
  • Mindfulness und Achtsamkeitsübungen: Diese können dir helfen, im Moment zu leben und dich weniger von deinen Glaubenssätzen beeinflussen zu lassen.
  • Therapie oder Coaching: Manchmal kann es hilfreich sein, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um tiefer liegende Glaubenssätze zu erforschen und aufzulösen.

Fazit

Die Auflösung von Glaubenssätzen ist ein fortlaufender Prozess. Es erfordert Selbstbewusstsein, Mut und die Bereitschaft, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen.
 
Durch beharrliche Arbeit kannst du beginnen, dich von den Fesseln deiner Glaubenssätze zu befreien und ein freieres, erfüllteres Leben zu führen.
 
Denke daran, dass jeder Schritt auf diesem Weg ein Schritt hin zu mehr Freiheit und Selbstverwirklichung ist. und dadurch auch zu einer erfüllteren Beziehung zu deinen Kindern und deinem Partner.

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Dagmar

Dagmar Gericke von der Feeling Family®: Ich bin Mutter von vier Kindern im Alter zwischen 9 und 30 Jahren. Außerdem bin ich Kommunikationstrainerin, Theaterpädagogin und Elternbloggerin. Ich bin davon überzeugt, dass wir, indem wir uns selbst und unsere Familien heilen, auch unsere tief zerstrittene Welt heilen. Der Wandel beginnt immer bei uns selbst. Willst du mehr über mich wissen? Dann schaue hier: https://feelingfamily.com/about/