Wie du eine Veränderung in deinem Leben erreichst – auch mit Familie!

Wie du als Mama eine Veränderung in deinem Leben erreichst.

Gerade ist Frühling, alles ist auf Neustart.
Alles blüht, alles summt.
Doch die Grundlage dafür, dass alles blüht und wächst, die wird schon lange vorher gelegt, nämlich im Herbst und Winter. Wir sehen nicht die Blumen im Winter, doch sie sind bereits da.
Und so ist es auch in unserem Leben!

Die Grundlage für die Veränderung wird gelegt, wenn die Veränderung noch lange nicht sichtbar ist.

Wenn du willst, dass dein Leben im nächsten Jahr anders aussehen soll, dann legst du heute die Grundlage dafür.
Heute kannst du damit anfangen, ob es nun um dein Familienleben geht, was du dir anders wünscht, oder auch wenn es um deine ganz persönlichen Ziele geht.
Deine eigenen Ziele sind sehr wichtig, denn sie drücken dein eigenes Leben aus, deine Wünsche und Träume.
Wenn du das nicht aus den Augen verlierst, bist du zufriedener und glücklicher. Und das wiederum strahlt auf deine Familie aus.
Im lebhaften Familienalltag gehen die eigenen Wünsche und Träume leicht unter.
Manchmal nehmen wir uns zu viel vor und geben dann wieder auf.
Mit der Schneckenstrategie, die ich dir heute vorstelle, schaffst du es, auch im turbulenten Alltag deine eigenen Ziele zu verfolgen.
Gleichzeitig erfahren deine Kinder so viel besser, wie wichtig es ist die eigenen Träume wichtig zu nehmen. Du bist dann ihr Vorbild.
Hey, ich weiß wirklich, wie schwer es ist, im turbulenten Familienalltag eigene Ziele zu verfolgen. Und vor allem, sie nicht nur zu verfolgen, sondern auch erstmal zu entdecken.
Manchmal, wenn mein Ziel mir wieder mal zu hoch erscheint oder ich noch keinen Plan habe, wie ich es erreichen kann, erinnere ich mich an eine Geschichte aus meinem Leben.

In Schneckenschritten zum Marathon

Es war zu der Zeit, als meine beiden älteren Kinder noch klein waren. Vor meinen Kindern hatte ich viel Sport gemacht. Querbeet alles, vor allem aber bin ich gelaufen.
Ich habe es geliebt, meine Runden zu drehen. Doch durch die Kinder habe ich aufgehört, regelmäßig zu laufen.
Ich fühlte mich auch nicht mehr fit und wendig, konnte mich aber im Alltag nicht zum Laufen aufraffen.
Und dann kam dieser Tag im September, als ich mit dem Rad durch Neukölln fuhr und plötzlich nicht mehr weiterkam.
Aber nicht, weil mir vor lauter Unsportlichkeit die Luft wegblieb.
Nein, ich kam nicht mehr weiter, weil vor mir unglaublich viele Menschen die Strasse entlangliefen. Die Strassen waren weitflächig abgesperrt.
Marathon. Es war der Berlin-Marathon.
Ich wartete und suchte dabei eine Lücke, um durchkommen zu können. Und gleichzeitig entstand in mir ein Feuer, als ich die Läufer sah.
Eine Stimme in mir kam hoch und rief: „Nächstes Jahr läufst du mit.“
An diesem Tag war ich nicht in der Lage, einen Marathon zu laufen. Es war lange her, dass ich zuletzt gejoggt bin. Aber ich wusste, ich will nächstes Jahr mitlaufen. Das hatte mich so berührt. Ich war wie im Fieber und dachte nur: „Ich will wieder laufen und ich will den Marathon laufen.“
Mit dem Gedanken kam ich nach Hause. Und wie du sicher weißt, ist es im Alltag mit kleinen Kindern wirklich nicht leicht, die Zeit für Sport zu finden und vor allem nicht fürs Marathontraining.
Marathontraining ist mehr als 2 mal 30 Minuten die Woche. Das bedeutet richtige Vorbereitung, damit es nicht schief geht.
Deswegen habe ich ganz langsam angefangen. Denn wenn ich lange nicht Langstrecke gelaufen bin, kann ich nicht sofort wieder lange Strecken laufen.
Ich bin also mit ganz kurzen Läufen gestartet und habe sie Monat für Monat verlängert. Bald konnte ich wieder 10 km laufen.
Und nach einem Jahr, nachdem ich in ganz kleinen Schritten vorangegangen bin, war es soweit: Ich stand am Start vom Marathon.
Ich bin losgelaufen und es war für mich eine irre Erfahrung. Die letzten Kilometer waren richtig hart. Ich weiß noch, wie ich mir beim Laufen immer gesagt habe: „Ich will es schaffen. Ich will es schaffen.“
 Ich habe es geschafft. Ich war danach eine Woche total high, so, als wenn ich jede Menge Drogen geschluckt hatte. Und das, obwohl ich einen wahnsinnigen Muskelkater hatte.
Die Geschichte von meinem hartnäckigen Marathontraining ist mir immer in Erinnerung, wenn ich glaube, dass wieder alles viel zu lange dauert.
Es ist mir wichtig, eigene Ziele für mein Leben zu haben, und auch, wenn es bedeutet, sie in langsamen Schritten, ich sage gerne Schneckenschritten, zu verfolgen.
Wenn ich mir zuviel vornehme, kann es passieren, dass ich scheitere oder mich überfordere.
Auch in kleinen Schritten kann ich mich einem Ziel annähern.
Und wenn du Ziel hast, was du im nächsten Jahr erreichen willst, ein persönliches, oder auch ein Ziel für deine Familie, sei es eine große Reise oder ein Umzug, dann kannst du dass auch in ganz kleinen Schritten erreichen.
Doch diese kleinen Schritte sind so wichtig, damit dein Traum oder Ziel irgendwann Wirklichkeit wird. Wir dürfen jeden dieser Schritte würdigen.

Was ist dein Ziel oder dein Traum?

Was willst du im nächsten Jahr anders haben als heute. Oder welchen Traum möchtest du Wirklichkeit werden lassen? Und wie willst du zu diesem Ziel kommen.
Was unternimmst du dafür heute? Und was morgen? Und übermorgen?
Das dürfen ganz, ganz, kleine Schneckenschritte sein.
Manchmal ist ein Schritt vielleicht nur eine Minute am Tag, ein aufbauender Gedanke, weil der Tag nichts weiter zulässt. An manchen Tagen sind es mehr Schritte.
Doch mit jedem dieser Schritte kannst du deinem Ziel, deiner Veränderung näher kommen. Und das ist es, was zählt.
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