Schulen zu – Schulen auf -Kitas zu – Kitas auf.
Diese Unberechenbarkeit im Alltag gekoppelt mit Homeoffice, zerrt an den Nerven vieler Eltern. Besonders Mütter sind nicht nur am Limit, sondern haben es einfach bereits überschritten.
- sie schnell gereizt sind und meckern.
- weil sie sich einfach mal nur einen Tag (oder eine Stunde) nur für sich alleine wünschen.
- weil viel öfter Fertigpizza auf dem Tisch kommt als im Perfekte-Mutter-Plan vorgesehen.
- weil die Kinder viel länger an den Geräten hängen, als den Eltern lieb ist.
- weil ihnen die Ideen ausgehen, wie man einen abwechslungsreichen Tag trotz Homeschooling und Office schafft.
- weil sie manchmal die kinderlosen Freunde beneiden, die sich im Lockdown durch Netflix unterhalten lassen können.
Wir leben gerade in einer Zeit, auf die wir uns nie vorbereiten konnten. Es fehlt schlicht ein Erfahrungsrepertoire, auf das wir zurückgreifen können.
Noch dazu wird durch die vielen Bestimmungen, die in das Leben eingreifen, die Möglichkeit zur Selbstbestimmung stark einschränkt.
Eines der Faktoren, die uns glücklich fühlen lassen und Selbstvertrauen geben, ist es, sich als selbstwirksam zu empfinden. Gerade dieser Glücksfaktor wird gerade arg strapaziert. Und sicher ist das ein Grund, weswegen Psychologen und Psychotherapeuten von Anfragen nach Hilfe gerade überrannt werden.
Der Lockdown hat Folgen für die Psyche und das Wohlbefinden.
Und auch die Kinder spüren, wenn es den Eltern nicht gut geht.
Stärke deinen Selbstwirksamkeitsnerv.
Ja, das geht, auch wenn scheinbar gar nichts geht.
Einer seiner Sätze ist mir zum Leitgedanken geworden:
„„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“
Selbstwirksamkeit kann bedeuten, zu entscheiden, inwieweit ich mich von den Nachrichten beeinflussen lassen in meiner Stimmung. Wie ich reagiere. Was ich damit mache.
Es kann auch bedeuten, das, wie es gerade in der Familie läuft, zu hinterfragen und zu schauen, was es braucht, damit es leichter gehen kann.
Selbstwirksamkeit kann den Mut bedeuten, alte Glaubenssätze, die uns gerade nicht dienen, sondern nur das Leben schwer machen, über Bord zu werfen.
Und Selbstwirksamkeit kann auch ein Standing gegenüber dem Partner bedeuten, der sich den ganzen Tag im Arbeitszimmer verkriecht.
Selbstwirksamkeit bedeutet auch, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen, in dem Wissen, dass niemanden, besonders nicht den Kindern, gedient ist, wenn die Mutter rumschreit und am Ende zusammenklappt.
Es kann auch ein Standing gegenüber der Schule bedeuten, wenn diese selbstverständlich darauf baut, dass die Eltern die perfekten Homelearning-Bedingungen schaffen.
Ja, Selbstwirksamkeit kann auch heißen, dass wir uns in unserer ganzen Verletzlichkeit zeigen und nicht mehr dem Bild der Mutter entsprechen wollen, die alles schafft und alles packt, koste es, was es wolle.
Denn, so schwer verständlich es scheinen mag, das innere Wachstum entsteht einer schwierigen Situation, indem wir uns Bewältigungsstartegien kreieren, die uns auch danach im Leben weiterhelfen.
Ich bin in meinem Leben durch manche richtig heftige Zeit gegangen. In der Tiefe der Krise sah es nicht sehr schön aus, anstrengend und schmerzhaft. Doch genau dann ist etwas entstanden, was mich weiter wachsen ließ. ich wäre heute nicht die, die ich jetzt bin ohne die schweren Zeiten, durch die ich gegangen bin.
In jeder schweren Zeit können wir einen Schatz finden, ein ganz persönliches Geschenk. Das bleibt uns für’s Leben.
Wertschätzung für den Weg der friedvollen Elternschaft
In meine Artikel, Podcasts und Videos fließt viel Herzblut und fachliches Wissen aus meiner Arbeit als Elterncoach, Kommunikationstrainerin und Theaterpädagogin. Mir ist es wichtig, dass diese Impulse für alle Eltern frei zugänglich sind – unabhängig davon, ob du gerade ein Coaching oder einen Kurs buchen kannst oder willst.
Da ich aufgrund einer chronischen Krebserkrankung meine Arbeitskraft gezielt einteilen muss, ist diese freie Aufklärungsarbeit für mich eine Herzensangelegenheit, um trotzdem gesellschaftlich wirksam zu sein. Wenn dir meine Inhalte in deinem Familienalltag weiterhelfen, freue ich mich riesig über ein kleines „virtuelles Trinkgeld“. Es hilft mir, die Zeit und Kosten für dieses Projekt zu decken und es weiterhin lebendig zu halten.
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