Warum du von deinem Kind kein Verständnis erwarten kannst.

Warum du von deinem Kind kein Verständnis erwarten kannst!

Warum du von deinem Kind kein Verständnis erwarten kannst!

Stell dir vor, du hast deinem Kind etwas versprochen.

Ihr wolltet zum Beispiel am Nachmittag einen Ausflug machen zum Indoorspielplatz
oder zur Eisdiele oder irgendetwas, was dein Kind total liebt.

Es hat sich schon sehr darauf gefreut. Doch dann kommt etwas bei dir dazwischen und du
kannst mit deinem Kind diesen Ausflug nicht machen.
Dein Kind wird wahrscheinlich ziemlich enttäuscht sein.
Traurig. Oder auch wütend.

Meistens sind es ziemlich viele Gefühle, die beim Kleinkind abgehen, wenn seine Erwartungen enttäuscht werden.

Wenn das, worauf es sich freute, nicht eintrifft und dann noch die Mama daran eventuell dafür verantwortlich ist oder
vielleicht auch der Papa.

Das ist für Eltern nicht leicht auszuhalten.
Und dann ist es eine Verlockung, dem Kind immer wieder zu erklären, warum es denn jetzt gerade nicht geht.
Vielleicht sagst du dann, dass gerade für dich etwas ganz wichtiges dazwischen gekommen ist, was du nicht verschieben kannst.

Dein Kind, wenn es ist wie die meisten Kinder, hält sich dann vielleicht die Ohren zu, haut dich oder ist wütend.
Und es hilft auch nicht, wenn du ihm versprichst, dass ihr den Ausflug morgen nachholt.

Kinder leben total in der Gegenwart.
Alles was wir versuchen, um den Frust aufzulösen, signalisiert dem Kind:
Ich kann gerade deine Gefühle nicht aushalten.

Unser Kind hat schlichtweg kein Verständnis für unsere Situation.

Natürlich ist es okay, wenn wir unserem Kind kurz erklären, warum wir etwas gerade nicht machen
können. Aber dann ist es gut es dabei zu belassen und dem Kind seinen Frust zu lassen. Versuche nicht durch zuviel reden die Gefühle des Kindes aufzulösen.

Es hat ein Recht auf seinen Frust und braucht dich nicht zu verstehen. Selbst Erwachsene schaffen es oft nicht, Verständnis aufzubringen.
„Ach ja, Schatzi, mit dem Kinobesuch wird heute leider nicht. Ich habe noch den Auftrag für morgen fertigzumachen. Das verstehst du sicher.“
Löst so ein Satz in dir alle Gefühle von Traurigkeit auf?

Ich sehe oft, das Eltern versuchen, ganz lange weiter zu reden, in der Hoffnung, dass das Kind irgendwann doch verstehen möge.

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Doch dein Kind wird nicht sagen:
„Okay, ich verstehe das. Ja, klar wenn da ein wichtiger
Auftrag bei dir im Büro dazwischen kommt,
dann klappt das natürlich nicht mit dem
Indoorspielplatz. Macht ja nichts.“

Manchmal kommt etwas dazwischen und das ist ja schön blöd genug für dein Kind. Alles, was es jetzt braucht ist, dass du seine Gefühle aushalten und auffangen kannst.

Vielleicht fällt dir es schwer, weil du ein schlechtes Gewissen hast, und dein Kind dich davon mit seinem Verständnis erlösen soll.
Das ist nicht seine Aufgabe.

Das ganze Konzept von Verständnis braucht auch die Fähigkeit zur Perspektivübernahme und diese Fähigkeit entwickelt sich erst mit der Zeit.
Wenn also mal was nicht klappt wie geplant und das passiert nun mal, dann erkläre es mit kurzen Sätzen, aber erwarte kein Verständnis.

Schau, wie du dich fühlst.
Was geht in dir vor, wenn du etwas, was du deinem Kind versprochen hast, nicht einhalten kannst?
Wenn du in guten Kontakt mit deinen Gefühlen bist, kannst du auch die deines Kindes auffangen.
Denn nicht dein Kind muss dich verstehen. Es braucht Verständnis von dir für seine Empfindungen.

Und wenn dieser Raum da war, dann kann es auch davon loslassen und sich etwas anderem zuwenden.

 

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