Meine Top 5 für deine Reise nach Indien mit Kleinkind
Gastbeitrag von Melanie Sattler
Mut ist eine Liebesbeziehung mit dem Unbekannten – oh ja! Vor unserer Reise dachte ich mir, wenn nicht jetzt, wann dann ??? Natürlich hat es jede Menge Mut und Vertrauen gebraucht um diese Entscheidung zu treffen, das ist mitunter für alles im Leben die Grundvoraussetzungen. Ich möchte dich ermutigen und dich mit diesem Beitrag inspirieren, falls es dich wie auch mich in die Ferne zieht und du noch den nötigen Anstoß brauchst. Dann bist du hier genau richtig. Hier kommt dein persönlicher KickStarter 🙂 Eins muss dir von vornherein klar sein – Indien ist eine Mutprobe für sich. Es ist ein Land der Gegensätze und auf jeden Fall ein Abenteuer wert. Zumindest ist es für mich schon zum zweiten Mal meine Essenz und mein Resümee dieser Reise. Es ist vor allem eine Reise zu dir Selbst. Und lass schon einmal jetzt all deine Vorstellungen und Erwartungen los. Denn der Fluss des Lebens treibt dich ohnehin meist woanders hin 🙂 Hab Vertrauen!!! Lasse los – das durfte ich in Indien wieder sehr lernen!
Mit Indien ist es so…. Entweder du liebst es oder du hasst es.
Etwas dazwischen gibt es nicht.

Indien ist anders.
Es ist bunt, farbenfroh, magisch, verzaubernd, abenteuerlich, laut, dreckig, impulsiv, faszinierenden, chaotisch und unbeschreiblich schön!

So wild, so bunt, so wunderbar.
Schon hier bemerkt man recht schnell wie ich vorhin schon erwähnte, entweder man liebt es oder man hasst es. Es ist wirklich so. Gleichzeitig durften wir auch die vielseitige Aussicht und die Landschaft genießen, zwischendurch blieben wir einmal stehen um uns eine frische Kokosnuss zu gönnen, Mhmmm wie sehr ich sie liebe, und Inaara, meine Kleine, genauso. Genuss pur und das steht uns jetzt 3 Monate zur Verfügung 🙂 Inaara wurde kurz vor Ankunft erst munter und schlief auch hier fast die gesamte Fahrt lang. Völlig verschwitzt und erledigt sind wir endlich an unserem Ziel angekommen – YAY!


Meine TOP 5 für deine Reise:
Hygiene:
- Der Hygienestandard ist auf alle Fälle ein ganz ein anderen, als wir ihn hier in Österreich schätzen und genießen dürfen. Wasser aus der Leitung gibt es natürlich, zu trinken empfehle ich dieses jedoch nicht.
- Alternativ gibt es hierfür einige mögliche.
- Wir hatten einen Wasserfilter (auf Kokosbasis) mit im Gepäck, welchen wir an die Wasserleitung montierten und so unser Wasser trinkwassertauglich machten. So ersparten wir uns jede Menge zusätzliche Kosten für den täglichen Wasserverbrauch. Dieser Filter war ein Geniestreich 🙂
- Wer keinen Wasserfilter mit im Gepäck hat, sollte einfach darauf achten, dass die gekauften Wasserflaschen versiegelt sind und eben dieses Wasser zum Zähneputzen nutzen.
- Es gibt in Indien in so ziemlich allen Restaurants Pölster und Kissen zum sitzen. Ich persönlich hab Inaara überall unbedenklich die Welt um sich entdecken und erforschen lassen. Auch die Tische sind fast überall sehr nieder, was optimal ist. Natürlich kann man eventuell auch eine Krabbel- oder Spieldecke mitnehmen. Wir persönlich haben so etwas nicht gebraucht.
- Achtet darauf das Obst und Gemüse gründlich zu waschen und gegebenenfalls zu schälen.
- Die Toiletten sind in Indien nicht sonderlich sauber, wer Toilettenpapier benötigt, sollte dies vorsichtshalber mit sich tragen, ist aber meines Erachtens nicht unbedingt notwendig.
- Wir haben uns bei unserem Aufenthalt glücklicherweise kein einziges mal den Magen verdorben. Wir haben auch kein einziges mal Desinfektionsmittel oder sontiges verwendet und uns ging es immer wunderbar 🙂 Hier darf natürlich jeder seinen eigenen Weg finden, so wie er oder sie sich auch wohl damit fühlt.
Öffentlich stillen:
- Hier an dieser Stelle eine mehr als gute Nachricht an alle stillenden Mamis. Indien ist ein sehr sehr stillfreundliches Land. Es ist etwas komplett natürliches und so begegnen dir in diesen Moment zum Glück auch die Menschen.
- Ich hatte nirgendwo Probleme damit und konnte so gut wie überall ruhig und entspannt stillen. Natürlich versteht sich glaub ich von selbst, dass ich darauf geachtet habe, dass meine Brust so gut es ging bedeckt war, komische Blicke sind mir kein einziges mal zugeworfen worden. Zu meinem Erfreuen.
Essen:
- Fazit: wir lieben das indische Essen! Und in meinen Augen ist es absolut kindgerecht und in den meisten Restaurants kannst du natürlich extra Wünsche bekannt geben, was die Würze und Schärfe betrifft. Also es ist durchaus auch sehr passend für Kinder.
- Da ich selbst eine leidenschaftliche Köchin bin, habe ich schon vor unserer Reise viele meiner gekochten Gerichte mit indischen Gewürzen, Curry, etc. dezent gewürzt, demnach wusste ich, dass meine Kleine sehr gut damit klar kommt und auch sehr offen dafür ist. So war es auch in Indien.
- Sie liebte Naan Brot, Paneer, Veg Currys und hat bei so ziemlich allem was ich gegessen habe auch gekostet und mehr oder weniger mitgegessen. Jede Menge Obst versteht sich von Selbst. Da haben wir aus der Fülle geschöpft. Das Essen in Indien kann allerdings durchaus in ein klecksiges Abenteuer ausarten. Inaara hat in den meisten Fällen nackig gegessen, zum Glück ist es ja ohnehin warm. Was gibt es Schöneres 🙂
- Wir haben bei unserem Aufenthalt auch sehr viel zu Hause gegessen. Da ich selbst eine leidenschaftliche Köchin bin und meine Mitbewohnerin einen Smoothiemaker mit im Gepäck hatte, gab es sehr oft Smoothies oder Smoothiebowls zum Frühstück. Yummie 🙂 Falls ich wieder eine Reise antrete steht der ganzen oben auf meiner Liste – ein absolutes Must-Have für eine längere Reise.
Temperaturunterschied/ Hitze:
- Überraschenderweise kam Inaara sehr gut mit den heißen Temperaturen zurecht. So wie ich anfänglich schon erwähnt habe, war vor allem die Luftfeuchtigkeit zu Beginn unserer Reise für mich manchmal sehr herausfordernd. Inaara hat das viel besser weggesteckt, als wäre sie gemacht für Indien 🙂
- Sie hatte lediglich in den ersten 2 Wochen ein paar Hitzepickelchen, die jedoch sehr schnell wieder vergingen, als sich ihr Körper an die Temperaturen hier in Indien gewöhnt hat.
- Wir waren meist vormittags 1-2 Stunden am Strand und haben die Mittagshitze so gut wie immer gemieden. Da wir nur 2 Minuten vom Strand entfernt wohnten, war das optimal. Am Nachmittag ging es dann noch einmal für 2 Stunden am Strand. Das zählte fast zu unserem täglichen Ritual 🙂
- Sie trug fast nie eine Sonnenmütze, da ich eine kleine Mützenverweigerin an meiner Seite habe 😉 und ganz ehrlich gesagt haben wir kein einziges mal eine Sonnencreme in Verwendung gehabt.
- Das allerwichtigste ist: VIEL WASSER TRINKEN! Und am Strand begegnest du überall indischen Frauen mit einem Eimer voll mit Kokosnüssen und Früchten. Fast täglich kamen wir in den Genuss frisches Kokoswasser zu trinken und das Kokosfleisch ist Inaaras neue große Liebe, davon hatte ich in den meisten Fällen sehr wenig hihi.
Windeln:
- Wir haben uns für eine Kombination aus Stoffwindeln, normalen Windeln für die Nacht und der Großteil der Zeit: nackig entschieden. Stoffwindeln mitzunehmen war eine sehr gute Entscheidung. Die verwendeten Einlagen habe ich nach jeder Verwendung gründlich gewaschen und so kamen wir ganz gut über die Runden.
- Es gibt auch überall normale Windeln zum kaufen, die kosten jedoch das selbe wie bei uns, also über kurz oder lang rentiert es sich auf alle Fälle Stoffwindeln mitzunehmen. Feuchttücher gibt es auch überall zu kaufen. Die Himalaya Feuchttücher kann ich an dieser Stelle sehr empfehlen.
- Endfazit unserer Reise: Es ist auf jeden Fall eine Mutprobe wert, mit kleinem Zwerg im Gepäck nach Indien zu reisen. Ich bin dankbar für diese Erfahrung und für diese überaus spannende, farbenfrohe und erkenntnisreiche Zeit.

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